(K)ein Job wie jeder andere: Prostitution


2012 waren in Bochum rund 500 Prostituierte registriert, 250 davon in Bordellen. Sie alle arbeiten freiwillig im „ältesten Gewerbe“ der Welt. Dazu kommt eine unbezifferte Anzahl an Hausfrauen, Arbeitslosen, Drogensüchtigen und sozial schwachen Zuwanderinnen, die an Straßenecken und auf dem Straßenstrich ihre Dienste anbieten – manche freiwillig, andere nicht. 


Was treibt diese Frauen dazu, diesem Beruf nachzugehen? Wie oben erwähnt, macht ein Teil der Frauen den Job freiwillig, vor allem deshalb, weil sie den Ton angeben und auch ablehnen können, wenn sie etwas nicht tun wollen. Weil sie die Regeln machen und sich ihre Unabhängigkeit bewahrt haben. Der andere Teil der Frauen, viele von denen, die an Straßenecken auf einen zahlungswilligen Autofahrer warten und nehmen müssen, was kommt, beugt sich dem Druck des Partners oder der Familie oder hat keine andere Wahl, um der Armut zu entgehen. Diese Frauen sind aus unterschiedlichen Gründen auf das Geld, das sie mit der Prostitution verdienen, angewiesen, wie unsere Privatdetektive in Bochum bei ihren Recherchen vielfach festgestellt haben, beispielsweise im Zuge von Vermisstensuchen.


Wenn sich der Partner ein Zubrot verdient


Doch wieso üben Frauen diese Tätigkeit freiwillig aus? Dafür gibt es viele Gründe: Das Haushaltsgeld reicht zwar, aber einige Extras würde man sich auch gern gönnen; manche machen es einfach aus Spaß am Sex, ohne eine feste Beziehung eingehen zu müssen – nicht zuletzt, weil man seine sexuellen Vorlieben in diesem Beruf ausleben kann. Die Abstufungen sind vielfältig: Sogenannte "Hobbyhuren" mit zwei, drei ausgewählten Kunden im Monat über einen Zeitraum von vielleicht ein bis zwei Jahren, um sich das Studium zu finanzieren, gibt es genauso wie Damen, die ihre gesamte "Karriere" im Rotlichtmilieu verbringen und dort einen Fulltime-Job leisten. Dass diese Frauen im Privatleben Singles sind, ist eher die Ausnahme als die Regel.


Gerade beim letzten Punkt führt dies oftmals zu Problemen im familiären Bereich. Viele der Freiwilligen sind verheiratet, haben zum Teil auch gemeinsame Kinder mit dem Ehepartner, und meist besitzt der Partner Kenntnis von der Berufswahl seiner Frau (manches Paar hat auf diesem Weg sogar zueinander gefunden). Aber es gibt auch verheiratete gewerbliche oder schwarz arbeitende Prostituierte, bei denen der Partner nichts von dem Beruf seiner Frau weiß. Die Gründe der Heimlichtuerei sind genauso vielfältig wie bei denen, die offen mit ihrem Partner darüber reden. Manche Frauen wollen sich selbst ein paar Extras gönnen, ohne bei ihrem Mann betteln zu müssen, und sehen hier die Möglichkeit, schnell Geld zu verdienen. Oder sie wollen etwas Abwechslung als Kontrast zu ihrem alltäglichen "08/15-Sex“, ohne sich in eine Affäre einlassen zu müssen. Als kleine „Prämie“ kommt bei dieser Art Seitensprung auch noch ein mehr oder minder großes Geldsümmchen, genannt "Taschengeld", hinzu. Durch jahrelange Ermittlungen im Milieu sind die Detektive der Kurtz Detektei Bochum mit der Szene vertraut, diese Kenntnis bringen wir gern für Sie ein: 0234 3075 0073.



Wenn Prostitution kein Zwang ist, könnte es Freiheit sein …


Was bei vielen den Ausschlag gibt, ihren Beruf dem Ehepartner zu verheimlichen, ist die Tatsache, dass man seinen sexuellen Phantasien freien Lauf lassen kann. Oftmals werden in einer Ehe viele Spielarten des Sexuallebens nicht ausgelebt, weil man sich geniert, dem Partner seine Wünsche mitzuteilen. So wird der eheliche Sex in vielen Beziehungen zwangsläufig früher oder später zu einer langweiligen Pflichtübung. Dann suchen manche Frauen die sexuelle Erfüllung in ihrer ganzen Bandbreite, indem sie als Prostituierte arbeiten. Niemand aus ihrem privaten Umfeld weiß, was sie beruflich machen. Niemand von den Freiern weiß, wer sie sind, wo sie herkommen, niemand sieht sie verächtlich an, sie brauchen sich ihrer Vorlieben und Neigungen nicht zu schämen, sie müssen sich niemandem erklären. Für diese Frauen ist die Prostitution, so grotesk es sich anhört, ein Stück Freiheit.


Wir wollen nicht versäumen, zu erwähnen, dass dies im Umkehrfall natürlich auch auf Männer zutrifft, die aus denselben Gründen als Callboy oder, je nach Alter, als Toyboy arbeiten. Aber wie der Fall auch gelagert ist: Der Ehepartner zuhause bleibt in vielen Fällen lange ahnungslos. Sollten Sie dieser Partner sein und den Verdacht haben, dass Ihr Mann oder Ihre Frau heimlich der Prostitution nachgeht, dann kontaktieren Sie die Ermittler der Kurtz Privatdetektei Bochum: kontakt@kurtz-detektei-bochum.de. Wir recherchieren diskret und umfassend und sind sensibilisiert im Umgang mit dieser Thematik.